Die vielen Gedichte die hier auf dieser Page von mir veröffentlicht sind, sind zu einer Zeit entstanden, in der ich nichts als Dunkelheit spürte. In der ich dachte, dass es keinen Ausweg mehr gibt - als zu sterben.

Doch ich habe es nun überwunden und kann sagen, dass ich mich auf dem Weg befinde meine 2 Seiten in ein Gleichgewicht zu bringen. Doch manchmal -so erschreckend es auch klingt- wünsche ich mir so manche Zeit zurück.

In eine Zeit, in der ich mich mit meinen Sorgen und unaufhörlichen Schmerzen ALLEIN beschäftigen konnte, OHNE jemanden Rede und Antwort stehen zu müssen.

Die Erinnerung an diese Zeit (ich will es nicht Phase nennen, denn Phasen gehen vorüber - vorüber ist es noch lange nicht) will ich hier festhalten und versuchen zu teilen.

Lieb mich einfach, halte mich über Wasser ..

Lass mich nicht in meinem Sorgen und Gedanken ertrinken, wirf mir einen Rettungsring zu ..

 

Sei einfach mein ... ohne dass ich Angst haben muss, dich gehen lassen zu müssen ...

 

Liebe mich einfach, wie ein Mann seine Frau, wie eine Mutter ihr Kind, nur intensiver ...

 

Decke mich behutsam zu, mit deinem warmen Ich liebe dich ...

 

Steh hinter mir, um mich aufzufangen, falls ein eisiger Wind, von kalten Worten entfacht, weht...

 

Vertraue mir, auch wenn böse Zungen unser Kind –die Beziehung- zerreißen wollen ...

 

Füttere unser Kind .. mit Wärme ..Liebe ..

 

Sei einfach mein, und liebe mich ..

Ein Held fliegt dem Himmel entgegen – leise und sanft von Engelschören begleitet. Wie weit er hinauf fliegen wird, dass weiß er noch nicht. Heute war es anders – er hat es nicht geschafft, das kleine Mädchen vor der U-Bahn zu retten. Nein heute hatte er es nicht geschafft, er hatte es einmal geschafft. Aber heute nicht. Die kleine Familie die er vor einem Unfalltod bewahrt hat, hatte ihm noch die Hand geschüttelt und leise „Danke“ gesagt. Das kleine Mädchen malte ihm ein Blumenbild und der Junge hatte ihm ein Spielzeug Auto geschenkt. Wieso war es heute anders?? Der Zug kam schnell, das Kleid des Mädchen wehte im Wind, in der Hand hielt sie eine Blume. Sie sah auf, sah den Zug doch blieb lächelnd stehen. Er versuchte sie von den Schienen zu holen doch am Ende ging er selbst bei drauf. Er flog weiter mit den Engeln bis zu einem Tor. Dort stand das kleine Mädchen, das Kleid wehte im Wind, eine Blume in der Hand und als sie ihn sah – lächelte sie.

 

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